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Grundlagen

Erstellt: 18.09.2022 Lesedauer 2 - 3 Min.
Vorweg:

Das Verstehen der Arbeitsweise und Strukturen ist zweifellos eine Einstiegshürde.

Im weiteren Verlauf sollte sich das (idealerweise schnell) relativieren. In einem bestehenden Projekt greifen die Elemente ohne weiteres Zutun ineinander, was weitestgehend von administrativem Ballast befreit. Das Wesentliche steht im Vordergrund: „Inhalt erstellen und pflegen“.

Sollte sich ein anderer Eindruck einstellen, bitte mit der Kommentar-Funktion am Ende jeder Seite mit dem Programm-Autor in Kontakt treten, damit aus Hindernissen Hilfen werden.

Grundlegende Kenntnisse über HTML, CSS, …, sind hilfreich, doch keine Voraussetzung.

Das Zusammenwirken von verschiedenen Daten und Dateien bei der Nutzung von  OSE  ist im Tipp Wie eine Seite entsteht beschrieben. DAS sollte für die Nutzung zumindest in den Zusammenhängen klar sein.

Für die Details kann ggf. jemand weiterhelfen, der sich mit sowas auskennt.

Die verwendeten Randsymbole sind im Glossar erläutert .

 OSE  ist ein spezialisierter Editor für die effiziente Erstellung und Pflege von Webseiten auf der Grundlage von Markdown-Dateien. Es ist kein Allgebrauchs-Editor. Hierfür sind Programme, wie z.B. PSPAD oder Notepad++ sinnvoller, ja sogar für die Einrichtung einiger  OSE -Funktionalitäten erforderlich.

Zusammengehörende Webseiten = Projekt

Die Bearbeitung ist Projekt-orientiert angelegt:

  • Alle Webseiten , die zusammen zu einer Domäne gehören (z.B. zu „nosi.de“), werden als Projekt zusammengefasst.
  • Ein Projekt kann gleichermaßen aus einer einzigen, als auch einer unzahl von Seiten bestehen.
  • Der Text im Editor ist die Arbeitsdatei . Diese ist kein Bestandteil des Projekts.

Das ist anders als in anderen Editoren, doch konzeptionell wichtig: Was ich im Editor sehe, ist keine Webseite des aktuellen Projekts, sondern eine Kopie davon. Die daran vorgenommenen Änderungen gehören erst dann zum Projekt, wenn die Arbeitsdatei im Projektpfad unter dem im Yaml-Header angegebenen Datei-Namen gespeichert wurde.

Mit  OSE  können „Dateien ohne Projekt“ bearbeitet werden. So verwendet, lassen sich die wesentlichen Vorteile des Editors nur eingeschränkt nutzen. Dennoch kann das in Einzelfällen nützlich sein. In der Hilfe wird im weiteren Verlauf immer unterstellt, dass ein Projekt bearbeitet wird.

Grundlegendes Konzept

Die Arbeitsweise unterscheidet sich von gängigen Content Management Systemen:

  • Erstellung und Bearbeitung der Seiten erfordert keine Online-Verbindung
  • Alle Arbeitsdaten liegen ausschließlich lokal. Es ist keine Web-basierte Bearbeitung vorgesehen.
  • Auf den Server liegen ausschließlich „fertige“ Webseiten
  • Mit z.B. XAMPP ist eine lokale Vorschau möglich
  • Es sind keine Datenbank oder externen „Frameworks“ erforderlich
  • Mit Layoutdateien sind erzeugte Webseiten beliebig gestaltbar
  • In der Markdown-Notation kann mit eingefügtem Programm-Code auf Programmiersprachen zugegriffen werden
  • Gegenüber gängigen „Site-Generatoren“ wird »seitenweise« gearbeitet: Für einen neuen Blog-Eintrag wird lediglich diese eine Datei (neu) erzeugt und hochgeladen.
  • Funktionale Erweiterungen und Anpassungen (siehe Module, Textbausteine, Wortliste sind ohne weiteres Zutun sofort in allen Projekten verfügbar
Information für leidgeprüfte CMS-Wechsler:
  1. Änderungen an Modulen haben keinen Einfluss auf Bestehendes.
  2. Neben „globalen“ Modulen lassen sich für jedes Projekt gleichamige Module erstellen, die Vorrang haben.
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